CDU fordert einheitlichen Tarif für Straßenbahn und Bahntickets nach Frankfurt Unterstützung des RMV gewonnen
Für Isenburger, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins benachbarte Frankfurt fahren, ist es immer wieder ein Ärgernis: Vom Bahnhof aus zahlt ein Erwachsener für eine Einzelfahrt 4,10 Euro, während an der Straßenbahnendhaltestelle das Ticket nur 2,50 Euro kostet
Dieses Ärgernis war Anlaß für die CDU Fraktion im Stadtparlament, den Magistrat zu beauftragen, bei dem ÖPNV durch eine Änderung der Tarifstruktur darauf hinzuwirken, dass eine Fahrt vom Bahnhof nicht teurer sein sollte, als eine Fahrt von der Straßenbahnhaltestelle. Die CDU begrüßt es daher, dass nun mehr gelang, mit der Kreisverkehrsgesellschaft als lokale Nahorganisation der Interessen der Kommunen und des Kreises im RMV einen gewichtigen Partner zur Überarbeitung der Tarifstruktur in das Boot zu holen und die Aussicht auf Erfolg im Sinne von mehr Gerechtigkeit für die Benutzer von öffentlichen Verkehrsmittel zu erhöhen

Einschätzung der Erfolgssituation durch den Ersten Stadtrat:
"Ziel der Stadt Neu-Isenburg wäre im Idealfall", so Erster Stadtrat Schmitt "dass es keinen Unterschied mehr macht, ob man vom Bahnhof oder von der Straßenbahnhaltestelle aus nach Frankfurt fährt. Das soll dann natürlich nicht dazu führen, dass es teurer wird. Vielmehr sollten die Grenzen verändert oder zumindest ein Zwischentarif eingeführt werden."
Dass der Kunde nur die tatsächlich gefahrene Strecke (nach Kilometern) bezahlt, lässt sich wohl, zumindest kurzfristig, nicht realisieren. Wahrscheinlicher ist die Einführung einer Zwischentarifstufe für die unmittelbar an Frankfurt angrenzenden Kommunen
aktualisiert von Walter Winter, 30.12.2011, 12:38 Uhr |